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© Stephan Huger

Gewürzmarktführer Kotányi weiter auf Wachstumskurs

05.03.2019

Umsatzplus und weitere Investitionen in Wolkersdorf

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Das österreichische Traditions- und Familienunternehmen Kotányi schließt das Jahr 2018 erneut mit einem Erfolgsergebnis ab: 165 Millionen Euro und damit ein Umsatzplus von fünf Prozent konnten im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftet werden.

Internationale Erfolge

Wichtigster Treiber für diesen Zuwachs ist der Exportmarkt Russland mit einem Plus von 15 Prozent und dem Erreichen der dortigen Marktführerschaft mit Jahresende sowie die Durchsetzungskraft von Erfolgsprodukten wie der Kotányi-Gewürzmühle. Auch das Auslandsgeschäft am Balkan läuft weiterhin vielversprechend – so konnte in Kroatien ein Plus von 9 Prozent verzeichnet werden. „Eine positive Entwicklung sehen wir auch in den asiatischen Exportmärkten. Mit unserer ErfolgsInnovation, der Gewürzmühle, ist uns der Markteintritt in Südkorea gelungen. Aber auch in China rechnen wir dank einer beginnenden Zusammenarbeit mit Alibabas Handelskette Hema mit weiterem Wachstum“, so Erwin Kotányi über die aktuellen Expansionsstrategien des Unternehmens.

Standort in NÖ wird weiter ausgebaut

Für 2019 strebt Geschäftsführer Erwin Kotányi weiteres Umsatzwachstum an und will drei Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Firmenzentrale in Wolkersdorf im Weinviertel investieren. Geplant sind unter anderem der Ausbau der Bürofläche sowie die Anschaffung einer weiteren Produktionsanlage für die international erfolgreichen Gewürzmühlen. Seit 1881 steht der Name Kotányi für edle Gewürze in höchster Qualität.

Gewürztrends am heimischen Markt

Am heimischen Markt geht der Trend weiterhin in Richtung bewusster Ernährung und abwechslungsreicher Küche, worauf Kotányi nach dem Launch der Veggy-Linie im Vorjahr auch 2019 mit einigen Produktneuheiten reagiert – von einer Erweiterung des Bio-Sortiments bis hin zu einer neuen Curcuma-Vielfalt. Die Österreicherinnen und Österreicher setzen beim Kochen aber auch vermehrt auf Schärfe. „Wir beobachten eine immer stärkere Nachfrage an ‚spicy‘ Gewürzen und Gewürzmischungen. Daher haben wir unser Gewürzmühlen-Sortiment aktuell um vier neue Chili-Sorten in verschiedenen Schärfegraden, von klassisch bis rauchig, erweitert“, erklärt Erwin Kotányi, der 2019 eine etwa dreiprozentige Umsatzsteigerung anstrebt.

Auch das bewährte Sortiment wird weiterhin geschätzt: Neben Pfeffer und Paprika zählen in Österreich Gewürze der klassisch-traditionellen Küche wie Kümmel und Majoran sowie italienische Kräuter wie Basilikum und Oregano, aber auch die Gewürzmischung für Brathuhn zu den dauerhaften Topsellern.

Autor: 
Redaktion.Handelszeitung
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