Direkt zum Inhalt
© Lidl Österreich

Lidl verzichtet bis 2020 auf Mikroplastik im Kosmetiksortiment

09.07.2019

Bis 2020 soll Mikroplastik in Lidl-Eigenmarkenprodukten durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt werden.

Anzeige

Der Einsatz von festem Mikroplastik steht regelmäßig in der Kritik, beispielsweise aufgrund der gravierenden ökologischen Auswirkungen. Mikroplastik befindet sich im Wasser, an Land und in der Luft. Seit Jahren beschäftigt sich Lidl deshalb intensiv mit der Reduzierung von Mikroplastik aus unterschiedlichen Quellen. „Wir sind bereit zu handeln! Deshalb verschwinden bis 2020 Mikroteilchen komplett aus all unseren Eigenmarkenprodukten im Kosmetik- und Körperpflegebereich. Wir zeigen alle unsere Maßnahmen offen und transparent auf, auch in unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung. Gleichzeitig fordern wir eine dringend benötigte einheitliche Definition, was genau unter die Bezeichnung Mikroplastik fällt“, so Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich.

Erste umweltfreundlichere Alternativen bereits jetzt im Einsatz

Schon heute wird der Großteil des festen Mikroplastiks in Lidl-Eigenmarkenprodukten durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt. „In Duschpeelings verwenden wir beispielsweise statt Polyethylen und Polypropylen Bimssteinpartikel, oder in Waschpeelings Bambuspartikel. Nun gehen wir sogar noch einen Schritt weiter“, so Schug weiter. In enger Zusammenarbeit mit Lieferanten arbeitet das Unternehmen derzeit an einem Ersatz für die sogenannten weiteren synthetischen Polymere, die beispielsweise als texturgebende Stoffe in flüssigem Make-up enthalten sind. In die Analyse möglicher alternativer Stoffe fließen vor allem Faktoren wie Sicherheit, Umweltverträglichkeit, Wirksamkeit und technologische Anwendbarkeit ein.

Internationale Plastikstrategie Reset Plastic

Lidl Österreich ist Teil von Reset Plastic, der Plastikstrategie der Schwarz Gruppe. Der ganzheitliche Ansatz reicht von der Vermeidung, über Design, Recycling und Beseitigung bis hin zu Innovation und Aufklärung. Dadurch wird der Einsatz von Plastik reduziert und Kreisläufe geschlossen. Weitere Informationen zum Thema und das gesamte Positionspapier finden Sie online unter www.aufdemwegnachmorgen.at
 

Autor: 
Redaktion.Handelszeitung