Direkt zum Inhalt
© Archiv

Stilles Mineralwasser auf dem Vormarsch

30.01.2019

Natürliches Mineralwasser ohne Kohlensäure überholt erstmals Mineralwasser mit wenig CO2, gleichzeitig steigt der Mehrweganteil

Anzeige

Die Mitglieder des Forum Natürliches Mineralwasser füllten 2018 rund 793,8 Mio. Liter natürliches Mineralwasser aus Österreich für den Konsum im Inland (713,1 Mio. Liter) und für den Export (80,7 Mio. Liter) ab. Das entspricht einer Steigerung von rund 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu dieser Entwicklung beigetragen hat der Hitzesommer 2018. „Mineralwasser aus Österreich wird als reines Naturprodukt von den Konsumentinnen und Konsumenten das ganze Jahr über als optimaler Durstlöscher und Getränk für den Alltag geschätzt." freut sich Herbert Schlossnikl, Sprecher des Forum Natürliches Mineralwasser. „Die 2018 erzielten Steigerungen der Abfüllmengen belegen, dass die Österreicherinnen und Österreicher im traditionell heiß umkämpften Getränkemarkt auf die Qualität und Reinheit von Mineralwasser aus heimischen Quellen setzen."

Erstmals mehr stilles als CO2-armes Mineralwasser

Mit einer signifikanten Steigerung der Absatzmenge um 11 Prozent im Vergleich zu 2017 überholte diese Sorte erstmals Mineralwasser mit wenig CO2 (Marktanteil 22 Prozent) und hält zum 31. Dezember 2018 einen Marktanteil von 23 Prozent. Auf dem ersten Platz rangiert weiterhin, mit einem Marktanteil von 55 Prozent, Mineralwasser mit Kohlensäure, für das die heimischen Mineralwasserabfüller ein Absatz-Plus von 1 Prozent verzeichnen konnten.

Plus bei Mehrweggebinden und RePET

Bei Mehrweg-Glasgebinden konnte die Abfüllmenge um rund 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Forum Natürliches Mineralwasser engagiert sich darüber hinaus bei einer Initiative der European Federation of Bottled Waters zur Unterstützung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets. Wichtig an der Initiative ist insbesondere den Prozentsatz an wiederverwendetem, recyceltem PET bis 2025 EU-weit auf 25 Prozent zu steigern. „Österreich nimmt dabei eine absolute Vorreiterrolle ein, auf die wir sehr stolz sein können. Bereits heute werden drei von vier PET-Flaschen in Österreich gesammelt, um den wertvollen Sekundärrohstoff PET einer umweltgerechten Wiederverwertung zuzuführen. Die Sammelmoral der Österreicherinnen und Österreicher ist hoch." bestätigt Schlossnikl den erfreulichen Trend.

Autor: 
Redaktion.Handelszeitung