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© Voeslauer

Vöslauer für noch mehr Recycling

05.09.2018

Vöslauer verpflichtet sich als erstes österreichisches Unternehmen zu einem höheren Einsatz von Rezyklat.

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Bis spätestens 2025 wollen wir unser großes Ziel erreichen, jede Vöslauer PET-Flasche aus 100 Prozent rePET herzustellen. Parallel dazu arbeiten wir an neuen Verpackungslösungen und forcieren die sehr erfolgreichen Glas-Mehrweg-Flaschen“, so Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl zu der neuen Zielsetzung des Unternehmens. Der langjährige Nachhaltigkeitspartner der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) bekennt sich im Rahmen der EU Kunststoffstrategie als bislang erstes Unternehmen in Österreich zu einem noch höheren Einsatz von Rezyklat. Denn die EU-Strategie enthält einen Appell an die europäische Wirtschaft, sich zu einem höheren Einsatz von Kunststoffrezyklat zu verpflichten (3 x höherer Einsatz von Recyclingkunststoffen bis 2025)  und Vöslauer folgt diesen Aufruf.

Ohne Nachfrage kein Nutzen

Die Selbstverpflichtung wurde bereits bei der EU gemeldet und beinhaltet eine Steigerung der aktuellen 3.300 Tonnen rePET auf 5.500 Tonnen rePET bis 2025. Zusätzlich schafft das Getränkeunternehmen eine Einsatzmöglichkeit für Rezyklat, denn hohe Sammel- und Verwertungsquoten wie in Österreich vorhanden, sind ohne eine entsprechende Nachfrage nach den gewonnenen Sekundärrohstoffen zu wenig um etwas für die Umwelt zu bewegen.  „Wir selbst haben mit ARA Circular Design schon den entsprechenden Leistungsbereich geschaffen, wo wir intensiv mit Kunden,  Verpackungsherstellern und Forschern einerseits die Rezyklierbarkeit von Verpackungen optimieren. Der Vorstoß von Vöslauer freut uns sehr.“ Der Mineralwasserproduzent wird dabei vom österreichischen Unternehmen ALPLA, einem weltweit führenden Produzenten von Kunststoffverpackungen, unterstützt.  

Autor: 
Redaktion.Handelszeitung